
Hinter jedem Projekt stehen talentierte Menschen.
Wir freuen uns, unsere Serie „Employee Portraits“ fortzusetzen und erneut die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, die NUVIA jeden Tag prägen.
In dieser zweiten Ausgabe der Serie stellen wir Mariem CHERGAOUI, Projektingenieurin im Bereich Nukleartechnik, vor. Sie ist 2024 nach dem Abschluss ihres Masterstudiums im Bereich Strahlenschutz an der Mohammed V University in Marokko zu NUVIA MENA gekommen. Sie teilt mit uns ihren Werdegang, die Herausforderungen ihres Berufs und das, was sie täglich antreibt.
Einführung & Hintergrund
Kannst du dich kurz vorstellen?
Mein Name ist Mariem Cherqaoui. Ich komme aus einer kleinen Stadt in Marokko und baue meine Karriere im nuklearen Bereich auf – mit dem Ziel, dazu beizutragen, das oft einschüchternde Bild von Strahlung und Kernenergie zu verändern. Es geht nicht nur um Atombomben: Wenn Nukleartechnologie sicher und verantwortungsvoll eingesetzt wird, bringt sie der Gesellschaft zahlreiche Vorteile.
Welche Rolle hast du bei NUVIA und wie lange arbeitest du dort?
Ich bin im Oktober 2024 als Praktikantin zu NUVIA MENA gekommen und habe mich innerhalb des Teams weiterentwickelt. Seit April 2025 arbeite ich als Projektingenieurin im Bereich Nukleartechnik.
Wie sah dein beruflicher Werdegang vor deinem Einstieg bei NUVIA aus?
Vor meinem Eintritt bei NUVIA habe ich mein Masterstudium im Bereich Strahlenschutz an der Mohammed-V-Universität in Marokko abgeschlossen.

Tätigkeit & Aufgaben
Was sind deine Hauptaufgaben?
Seit meinem Eintritt bei NUVIA MENA habe ich verschiedene Aufgaben übernommen, darunter Dienstleistungen, Unterstützung von QHSE-Projekten, Audits und Angebotsvorbereitungen. Meine Hauptaufgabe besteht darin, sicherzustellen, dass Projekte vollständig den Qualitätsanforderungen entsprechen und die Erwartungen der Kunden erfüllen. Dabei arbeite ich eng mit dem Team zusammen und lege großen Wert auf ein strukturiertes und konsequentes Projektmanagement.
Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?
Das Team, mit dem ich arbeite, fühlt sich wie eine zweite Familie an. Außerdem schätze ich die Vielfalt der Aufgaben, durch die ich kontinuierlich dazulerne und neue Dinge entdecke. Obwohl wir ein kleines Team sind, arbeiten wir an einer Vielzahl von Projekten, was uns ermöglicht, Wissen zu teilen und gemeinsam zu wachsen.
Welche Herausforderungen begegnen dir in deiner Rolle?
Die Vielfalt der Projekte stellt eine echte Herausforderung dar, da jedes Projekt neues Wissen und eine andere Arbeitsweise erfordert. Man muss sich ständig schnell anpassen und genau verstehen, was erwartet wird.
Was hat dich motiviert, eine Karriere in der Nuklearindustrie einzuschlagen?
Kannst du dir vorstellen, dass ein einzelnes Neutron, das auf ein schweres Atom trifft, genug Energie erzeugen kann, um Tausende von Haushalten mit Strom zu versorgen? Genau das hat mich fasziniert. Ich bin von Natur aus neugierig auf die Physik hinter Dingen, die wir nicht sehen können, und die Nuklearwissenschaft verkörpert diese unsichtbare, aber äußerst kraftvolle Welt. Doch Nukleartechnologie geht weit über Kraftwerke hinaus – sie spielt eine entscheidende Rolle in der Medizin, in der Industrie und sogar bei der Qualitätskontrolle von Lebensmitteln. Wenn Strahlung sicher und verantwortungsvoll eingesetzt wird, kann sie der Gesellschaft auf vielfältige Weise dienen. Diese Kombination aus wissenschaftlicher Neugier und gesellschaftlichem Nutzen hat mich zu diesem Bereich geführt.
Leben bei NUVIA
Gibt es ein prägendes Erlebnis oder eine besondere Anekdote bei NUVIA?
Einer der prägendsten Momente meiner Zeit bei NUVIA war die Teilnahme am allerersten Transfer verbrauchter Harze im Barakah Nuclear Power Plant. Ich hatte die Möglichkeit, den gesamten Prozess zu begleiten – von der Installation bis zur eigentlichen Transferoperation. Vor Ort bei einem so wichtigen Meilenstein dabei zu sein, war sowohl spannend als auch äußerst lehrreich.
Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war eine zweiwöchige Hospitation bei NUVIA Structure innerhalb von NUVIA France sowie eine einwöchige Hospitation bei NUVIA Czech Republic. Diese Erfahrungen ermöglichten es mir, unterschiedliche Arbeitsmethoden kennenzulernen, die Organisation von NUVIA besser zu verstehen und mein internes Netzwerk zu erweitern. Während meines Aufenthalts in Frankreich hatte ich zudem die Gelegenheit, ITER zu besuchen – eines der größten Fusionsprojekte der Welt, das sich derzeit im Bau befindet und für Temperaturen von bis zu 100 Millionen Grad Celsius ausgelegt ist. Diese technologische Vision aus nächster Nähe zu erleben, war wirklich inspirierend.

Persönliche Dimension & Inspiration
Wenn du NUVIA in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
Wachstum, Chancen, Vielfalt.
Eine abschließende Botschaft an alle, die einen Einstieg bei NUVIA in Betracht ziehen?
Bei NUVIA beobachtet man nicht nur – man bringt sich ein, lernt durch praktische Erfahrung und wächst gemeinsam mit dem Team.
Ein Zitat oder ein Leitsatz, der dich inspiriert?
Wir fürchten nicht, was wir verstehen – wir bauen damit.
Bleib neugierig, bleib bescheiden und geh deinen Weg weiter.


